„Flow“
Vom Schlamm ins Licht, von der Schwere in die Klarheit: Dieses Werk erzählt von einem existenziellen Übergang. Die dichte, raue Textur am unteren Bildrand hält den Blick am Boden fest. Sie steht für das Ungewaschene, die Not und das Gebundene – ob als konkrete Metapher für verschmutztes Wasser und den täglichen Kampf ums Überleben, für mentale Dunkelheit oder für den Zustand einer bedrohten Umwelt.
In der Bildmitte löst sich das Schlammige schrittweise auf. Kühle Töne markieren eine Zone des Wandels, des Filterns und Aufarbeitens. Hier entsteht Raum für Bewegung und Verantwortung.
Am oberen Rand bricht sich schließlich das reine, lichtdurchflutete Blau Bahn. Es verkörpert Erneuerung, Freiheit und Würde. Ob als politischer Aufruf, sauberes Trinkwasser als unantastbares Menschenrecht einzufordern, als Symbol für einen inneren Heilungsprozess oder als Sehnsucht nach einer unberührten Natur.